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Studieninhalte

 

Aufgabe der Wirtschaftsgeographie ist es, regionale Strukturen und deren Veränderung zu erfassen, zu erklären und Hinweise zur Gestaltung der ökonomischen Raumsysteme zu entwickeln. Die wirtschaftsgeographische Wissenschaft gliedert sich folglich in die Teilbereiche Theorie, Empirie und Politik.

Worin sind Entwicklungsunterschiede zwischen Regionen der Bundesrepublik Deutschland begründet? Wie lässt sich der ökonomische Aufstieg ehemaliger Entwicklungsländer zu auf dem Weltmarkt konkurrenzfähigen Schwellenländern beschreiben und erklären? Welchen Einfluss hat der technologische Wandel auf die wirtschaftliche Entwicklung von Städten, Regionen, Staaten und Ländergruppen?

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Wirtschaftsgeographie, deren Objekt ökonomische Raumsysteme unterschiedlicher Maßstabsgröße sind. Ein ökonomisches Raumsystem besteht aus den drei Systemelementen Struktur (Verteilung wirtschaftlicher Aktivitäten innerhalb eines Raumsystems auf Standorte bzw. Regionen), Interaktion (Bewegungen von mobilen Produktionsfaktoren sowie von Gütern und Dienstleistungen zwischen den Standorten bzw. Regionen) und Prozess (Dynamik von Standortstruktur und Regionalstruktur als Folge interner Wachstumsdeterminanten und interregionaler Inter­aktionen). Wie die Systemelemente Struktur, Interaktion und Prozess sind auch die Teil­bereiche Theorie, Empirie und Politik als interdependentes Raumsystem zu verstehen.