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Forschungsevaluation

Die Forschung ist neben der Lehre die zweite und gleichberechtigte Aufgabe der Geographie an einer Universität. Herausragende Forschung erfordert gut ausgebildete Wissenschaftler, weshalb uns die Nachwuchsförderung sehr wichtig ist und wir 2011 einen entsprechenden, bundesweit einzigartigen Masterstudiengang „Wirtschaftgeographie“ gestartet haben. Die Forschung am Geographiestandort Hannover besitzt nach Ansicht neutraler Beobachter ein spezifisches Profil, das es so an anderen Universitäten in Deutschland nicht gibt.

Die mit der Forschungsevaluation des Landes beauftragte Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen stellt der hannoverschen Wirtschaftsgeographie in ihrer jüngsten Studie ein hervorragendes Zeugnis aus. Die Anthropogeographie sei in Hannover mit einer hervorragenden Wirtschaftsgeographie sehr gut vertreten. Die mittlerweile mit drei Professuren ausgestattete Wirtschaftsgeographie stelle für Hannover ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal dar. (Forschungsevaluation an niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Geographie, Ergebnisse und Empfehlungen 2005).

Das CHE-Hochschulranking ist das umfassendste, von neutraler Seite organisierte Ranking von Studienfächern und Standorten im deutschsprachigen Raum. Es findet auch Eingang in den Studienführer der Wochenzeitschrift „Die Zeit“. Hier wird neben der Lehrqualität auch die Forschung bewertet. Die Geographie in Hannover insgesamt (also ohne Differenzierung nach Humangeographie und Physische Geographie) gehört aktuell bei den meisten der vier Indikatoren der Forschungsqualität zur Mittelgruppe in Deutschland. Unter den sechs norddeutschen Geographie-Standorten belegt Hannover meist den Spitzenplatz. Komparative Stärken Hannovers liegen beim Forschungsbezug der Ausbildung und der Forschungsreputation.

Flyer: CHE Hochschulranking 2009

Auch auf andere Weise lässt sich die Forschungsleistung objektiv evaluieren. Der Umfang der über Drittmittel (z.B. DFG, VW-Stiftung) finanzierten Forschungsprojekte sowie insbesondere die Anzahl der Publikationen in hochrangigen internationalen Journals (als echter Output-Indikator der Forschungsleitung) sind die beiden wichtigsten Indikatoren. In beiden Fällen bewertet die Scientific Community, zum Teil anonym, die von Wissenschaftler des Instituts präsentierten Ideen. Die Auflistung der drittmittelfinanzierten Forschungsprojekte und der Publikationen in referierten englischsprachigen Fachzeitschriften sind auf dieser Website ausführlich und aktuell dokumentiert.