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Studienablauf

Das Curriculum im ersten Studienjahr ist für alle Studierenden, unabhängig von der später zu wählenden Vertiefungsrichtung, gleich. Es gliedert sich in einen inhaltlichen Teil und einen methodischen Teil. Die Methodenmodule decken die vier Hauptbereiche Grundlagen der Kartographie, Grundlagen der Statistik, Geographische Informationssysteme und Datenpräsentation (durch Grafiken bzw. Karten) ab. Ein Wahlbereich dient dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen (z.B. Sprachkenntnisse) bzw. der individuellen inhaltlichen Erweiterung des Studiums. Im inhaltlichen Teil wird ein breites geographisches Grundwissen in drei Modulen zur Humangeographie sowie zur Physischen Geographie erarbeitet.

Nach dem 2. Semester entscheidet sich der/die Studierende für eine Vertiefung entweder in der Physischen Geographie oder der Humangeographie. Entsprechend werden die Veranstaltungen in der Geographie und den Ergänzungsfächern gewählt.

Bei einer Vertiefung auf die Humangeographie gliedern sich die Veranstaltungen in einen methodischen, einen fachlichen und einen regional/angewandten Teil (siehe Abb.). Im methodischen Teil werden weiterführende Methoden der Wirtschafts- und der Kulturgeographie gelehrt, die sich aus statistischen Regionalanalysen (Modul H.1) und empirischer Sozialforschung (Modul H.2) zusammensetzen. In zwei Studienprojekten (Module H.3 und H.4) werden diese Methoden angewendet. Jeder Studierende besucht ein Studienprojekt mit kulturgeographischer und eines mit wirtschaftsgeographischer Ausrichtung. In den Studienprojekten kommt neben der Datenerhebung und -auswertung der Projektplanung eine wichtige Rolle zu. Ebenfalls dem methodischen Block zuzurechnen ist ein weiterführendes GIS-Modul mit Wahlpflichtstatus (Modul H.15).

Im fachlichen Teil werden ausgewählte Themen der Wirtschafts‐ und Kulturgeographie behandelt, die berufspraktische Aktualität besitzen und wissenschaftliche Kenntnisse erfordern. Die Ursachen und Folgen unterschiedlicher regionalökonomischer Entwicklungen sowie soziale und kulturelle Determinanten räumlicher Prozesse spielen dabei eine zentrale Rolle. Einem intensiven Lektürekurs schließt sich eine größere eigene Ausarbeitung an, die auch als wissenschaftliche Vorbereitung auf die Bachelorarbeit dient (Modul H.5 bzw. H.6). Im regional/angewandten Teil sollen den Studierenden kultur- und wirtschaftsgeographische Strukturen und -prozesse in ausgewählten, wechselnden Regionen vermittelt werden (Module H.10, H.11, H.12). Die einwöchige Exkursion (H.7 bzw. H.8) gehört ebenso in diesen Teil des Lehrangebots wie die angewandten Seminare durch zwei langjährige externe Lehrkräfte aus Instituten der angewandten Forschung (Module H.13 und H.14).

Bitte beachten Sie, dass für den Besuch der weiterführenden Veranstaltungen in der Wirtschafts- und Kulturgeographie bestimmte Voraussetzungen gelten. Nähere Informationen finden Sie HIER

Struktur Bachelor Human-2017
Abb.: Idealtypischer Studienverlaufsplan für die Vertiefungsrichtung Humangeographie im Bachelorstudiengang Geographie.

In beschränktem Rahmen können die Studierenden auch innerhalb der Vertiefung Wirtschafts- und Kulturgeographie eigene Schwerpunkte setzen. So entscheiden sie sich für ein Hauptseminar in der Vertiefung Wirtschafts- oder Kulturgeographie (Modul H.5 oder H.6), absolvieren das Exkursionsmodul in der Wirtschafts- oder Kulturgeographie (H.7 oder H.8) und können aus den angewandten Modulen H.10 bis H.15 eine persönliche Auswahl treffen.

Die Ergänzungsbereiche (ab dem 3. Semester) verbreitern den inhaltlichen und methodischen Horizont in wichtigen Nachbargebieten der Humangeographie. Sie umfassen mit 30 Leistungspunkten ein Sechstel des Studiums. Diese 30 LP müssen alle im gleichen Ergänzungsbereich erworben werden. Damit soll auch im Ergänzungsbereich ein zielgerichtetes Studium mit konzentrierter und strukturierter Ausbildung sichergestellt werden. Es sind folgende Ergänzungsbereiche wählbar: