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Informationen des Prüfungsausschusses Bachelor Geographie

Der Prüfungsausschuss Bachelor Geographie hat laut Prüfungsordnung die Aufgabe, bestimmte Ausführungsrichtlinien für die Prüfungen im Studiengang Bachelor Geographie zu bestimmen.

 

Beschlüsse des Prüfungsausschusses Bachelor Geographie am 21.10.2015 und 13.01.2016

  1. Anwendung der Zugangsvoraussetzungen
    Bei fehlender Zugangsvoraussetzung zu einem Modul können in diesem Modul weder Studien- noch Prüfungsleistungen erbracht werden. Auch bei der Prüfungsform Referat/Seminararbeit etc. steht eine Themenausgabe grundsätzlich unter dem Vorbehalt, dass die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.

  2. Verspätete Anmeldung von Prüfungsleistungen
    Wenn ein/e Studierende versäumt hat, eine Prüfungsleistung im Meldezeitraum anzumelden, kann er/sie unter folgenden Bedingungen eine Nachmeldung erwirken:
    Brieflich oder per Email wird ein Antrag auf Nachmeldung an den/die Prüfungsausschussvorsitzende/n.
    Darin werden die Prüfung, der Prüfungszeitpunkt sowie eine Begründung für die Verspätung angeführt.
    Der Prüfungsausschuss wird über den Antrag positiv entscheiden, wenn

    • der Antrag spätestens vier Wochen vor dem Prüfungszeitpunkt eingegangen ist und
    • die Begründung für die Verspätung stichhaltig ist.

    Dieses Verfahren gilt auch für Prüfungen in den Ergänzungsbereichen.

  3. Versäumte Anmeldung zu Klausuren
    Wenn ein/e Studierende/r versäumt hat, eine Klausur anzumelden, muss er/sie zu Beginn der Klausur durch
    Unterschrift bestätigen, dass die Klausur unter Vorbehalt der Prüfungsberechtigung stattfindet.

    • Ist er/sie nicht prüfungsberechtigt (z.B. vierter Versuch) wird die Klausur nicht bewertet.
    • Kann der/die Studierende gegenüber dem Prüfungsausschuss keine triftigen Gründe für das Versäumnis der Anmeldung geltend machen wird die Klausur nicht bewertet.

    Die Klausur wird also nur bewertet und die Note eingetragen, wenn der Prüfungsausschuss die Gründe für
    das Versäumnis der Anmeldung als triftig anerkennt.

  4. Themenannahme und Prüfungsanmeldung bei Referaten, Hausarbeiten etc.
    In der Vergangenheit kam es zu Unklarheiten bezüglich der Verbindlichkeit bei der Anmeldung von Referaten,
    Hausarbeiten usw. Es gibt drei verschieden Konstellationen, bei denen folgendermaßen vorzugehen ist:

    • Werden die Themen für Referate/Seminararbeiten usw. vor dem Meldezeitraum vergeben (was die Regel ist), so ist diese Themenannahme verbindlich. Als Nachweis darüber reicht eine Vergabeliste des Dozenten (wie es beim FüBa seit vielen Jahren ausreichend ist). Das z.T. gebräuchliche „Themenannahmeformular“ (mit Unterschrift des Studierenden) ist in jedem Fall ausreichend. Zusätzlich wird die Prüfungsleistung von Seiten der/des Studierenden auch online angemeldet.
    • Wurde ein Thema angenommen, die Online-Anmeldung jedoch versäumt, muss der Dozent die Note schriftlich an das Prüfungsamt melden.
    • Hat ein Studierender kein Thema angenommen, sich jedoch online angemeldet, so wird die Anmeldung gelöscht (neuer Beschluss des Prüfungsausschusses am 13.01.2016).

  5. Vorlage von ärztlichen Attesten
    In § 15 (2) der Prüfungsordnung für den Bachelor Geographie heißt es, dass bei krankheitsbedingtem Versäumnis
    oder Rücktritt von einer Prüfung unverzüglich ein „ärztliches und auf Verlangen des Prüfungsausschusses
    ein fach- oder amtsärztliches Attest“ vorzulegen ist.
    Wo und wann muss das Attest vorgelegt werden?

    • Bei krankheitsbedingter Nichtabgabe/Versäumnis von Referaten, Hausarbeiten etc., legt der/die Studierende das Attest zunächst dem Dozenten vor. Dieser wird das weitere Vorgehen klären (Verlängerung/alternativer Termin/Löschung).
    • Kann die Studienleistung krankheitsbedingt nicht erfüllt werden (z.B. Anwesenheitspflicht), wird das Attest direkt dem Dozenten gegeben.

    Der Prüfungsausschuss hat den Begriff „unverzüglich“ präzisiert. Die akzeptable Frist beträgt drei Werktage.
    Das heißt: Spätestens drei Werktage nach einem Prüfungstermin muss das Attest vorgelegt werden bzw. per
    Post abgeschickt worden sein (Poststempel).

  6. Prüfungsberechtigungen in der Geographie
    Prüfungsberechtigt ohne weitere explizite Bestellung sind alle Personen, die

    • mindestens die Qualifikation Diplom in Geographie oder Master (mit Bachelor in Geographie) oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen und
    • auf Etatstellen der Leibniz Universität beschäftigt sind und
    • im Rahmen dieser Stellen Lehrverpflichtungen haben und zeitnah gelehrt haben.

    Personen behalten ihre Prüfungsberechtigung bis 12 Monate nach dem Ausscheiden aus dem Dienst im
    Institut.
    Prüfungsberechtigt sind ebenso die von der Fakultät bestellten Lehrbeauftragten.

  7. Zusatzprüfungen
    In § 9 der Prüfungsordnung wird beschrieben, dass über die vorgeschriebenen Module hinaus weitere Leistungen erbracht werden können. Diese werden auf Antrag in das Zeugnis aufgenommen, jedoch bei der Festsetzung der Gesamtnote nicht mit einbezogen.
    Dabei ist Folgendes zu beachten:

    • Wenn der/die Studierende nachträglich bestimmen will, welches überzählige Modul als Zusatzprüfung gelten soll (z.B. das mit der schlechtesten Note), muss dies dem Prüfungsamt formlos schriftlich mitgeteilt werden, bevor das Zeugnis ausgestellt wird. Andernfalls werden die zuerst erbrachten Module in die Notenberechnung einbezogen, das oder die später erbrachten, überzähligen Module als Zusatzprüfung gewertet.
    • Nur, wenn man vor bzw. bei der Prüfungsanmeldung zu einem Modul dieses als Zusatzprüfung benannt hat (formlos per Email an das Prüfungsamt), entfällt die Wiederholungspflicht.

  8. Wechsel des Ergänzungsbereichs
    Ein einmaliger Wechsel des Ergänzungsbereiches ist per schriftliche Erklärung an das Prüfungsamt möglich und muss nicht vom Prüfungsausschuss genehmigt werden. Die bereits abgeschlossenen Module können auf Antrag als Zusatzprüfung oder Wahlbereich verbucht werden. Laufende Prüfungsverfahren werden gelöscht. Bei einem zweiten Wechsel des Ergänzungsbereichs ist ein Antrag an den Prüfungsausschuss zu stellen, in dem triftige Gründe für den Wechsel genannt werden müssen. Liegen diese Gründe nicht vor, wird der Wechsel nicht befürwortet.

  9. Wechsel der Vertiefungsrichtung
    Ein Wechsel der Vertiefungsrichtung ist per schriftliche Erklärung an das Prüfungsamt möglich und muss nicht vom Prüfungsausschuss genehmigt werden. Die bereits abgeschlossenen Module können auf Antrag als Zusatzprüfung oder Wahlbereich verbucht werden. Laufende Prüfungsverfahren werden gelöscht.

Anträge im Rahmen dieser oder anderer Sachverhalte richten Sie bitte schriftlich oder per Email an den Prüfungsausschussvorsitzenden.

Für jeden Studierenden gilt im Übrigen die aktuelle Prüfungsordnung, ggf. also auch Änderungen der Prüfungsordnung, die nach Studienbeginn erfolgt sind. Die Änderungen erfolgen i. d. R. zum 1.10. eines Jahres.

Vorsitzender des Prüfungsausschusses: Prof. Dr. Rolf Sternberg
Stellvertretender Vorsitzender: Juniorprof. Dr. Tom Brökel