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Neue Publikation zu chinesisch-deutschen Unternehmensakquisitionen

Kuka, Putzmeister oder Kiekert – immer häufiger kommt es vor, dass chinesische Firmen deutsche Unternehmen übernehmen. Eines der wesentlichen Investitionsmotive ist hierbei der Zugang und Transfer von Wissen. Wie dieser Prozess auf betrieblicher Ebene organisiert wird, untersucht der kürzlich im Journal of Asian Business & Management online publizierte Artikel „The organization of knowledge transfer in the context of Chinese cross-border acquisitions in developed economies“ von Timon Haasis, Ingo Liefner und Ritam Garg.


Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass der angestrebte Wissenstransfer durch eine Reihe von Maßnahmen (z.B. die Entsendung von Mitarbeitern oder die Etablierung von F&E-Zentren), die letztendlich darauf abzielen, die Interaktion zwischen den Mitarbeitern der beiden Unternehmen zu intensivieren, gefördert wird. Dieser Austauschprozess wird durch die Lehr- und Lernfähigkeit der involvierten Parteien, die Eigenschaften des zu transferierenden Wissens und den Umgang mit interkulturellen Aspekten moderiert. Entgegen bisheriger Annahmen, zeigt sich auch, dass Wissenstransfer im Rahmen von chinesisch-deutschen Unternehmensakquisitionen durchaus beidseitig stattfinden kann.

Haasis, T.I.; Liefner, I.; Garg, R. Asian Bus Manage (2018) 17: 286. https://doi.org/10.1057/s41291-018-0041-y