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Neue Publikation zur Night Time Economy in Berlin

Mit der Bedeutungssteigerung der Night Time Economy in Diskursen um die urbane Entwicklung Berlins ist die ‚Nacht‘ zu einem umstrittenen Begriff geworden. Die nächtliche Nutzung des öffentlichen Raumes ist ein Objekt wachsender Unzufriedenheit geworden, besonders in Teilen von Friedrichshain-Kreuzberg. Der jüngst von Henning Füller, Ilse Helbrecht, Sebastian Schlüter, Ulrike Mackrodt, Peter van Gielle Ruppe, Carolin Genz, Beatrice Walthall und Peter Dirksmeier in Geoforum publizierte Aufsatz „Manufacturing marginality. (Un-)governing the night in Berlin“ analysiert das im Zuge dieses Konfliktes emergierte Governancearrangement mit Bezug auf ein bestimmtes Projekt – das fair.kiez Projekt, das eine breite Koalition von Akteuren zusammenbringt, um Konflikte um die Nutzung der ‚Nacht‘ zu moderieren. Im Ergebnis zeigt sich ein spezifisches Nicht-Regieren der auftretenden Konflikte zwischen Anwohner*innen und ökonomischen Interessen, die typisch für eine unterhaltungs- und konsumorientierte Stadtökonomie sind.

Füller, H.; Helbrecht, I.; Schlüter, S.; Mackrodt, U.; van Gielle Ruppe, P.; Genz, C.; Walthall, B.; Dirksmeier, P. (2018): Manufacturing marginality. (Un-)governing the night in Berlin. Geoforum 94, S. 24-32. DOI: 10.1016/j.geoforum.2018.05.022