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Neue Publikation zur Urbanisierung in der Republik Mauritius

Quelle: Wikimedia.commons

Eine Analyse der Auswirkungen der administrativen Sonderwirtschaftszone (EPZ), die das gesamte Gebiet der Hauptinsel der Republik Mauritius umfasst, in Bezug auf gegenwärtige Urbanisierungsprozesse zeigt auf, dass, anders als bei vergleichbaren Zonen wie Shenzhen (China), die mauritische Sonderwirtschaftszone nur einen historischen Einfluss aufweist. Der kürzlich in Area Development and Policy von Peter Dirksmeier publizierte Aufsatz „Extensive legal exceptionalism, an administrative export-processing zone and urbanization in Mauritius“ zeigt die Bedeutung von Arbeitslosigkeit, internationaler Migration, dem Immobilienmarkt und von Marginalisierungsprozessen für die Urbanisierung in Mauritius auf. Die Ergebnisse reflektieren gegenwärtige Urbanisierungtendenzen im Globalen Süden, veranschaulichen aber zudem die deutliche Fragmentierung des urbanen Raums und die Ausdifferenzierung des ländlichen Raums in Mauritius. Beide Prozesse verweisen historisch auf die Sonderwirtschaftszone.

Dirksmeier, P. (2018): Extensive legal exceptionalism, an administrative export-processing zone and urbanization in Mauritius. Area Development and Policy 3 (2), S. 203-222. DOI: 10.1080/23792949.2017.1380533