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Neue Publikation zur Regionalentwicklung in der Republik Mauritius

Der multikulturelle Inselstaat Mauritius versucht eine Verbesserung der Lebensbedingungen über einen dreigliedrigen Ansatz der regionalen Entwicklung zu erreichen. Dieser besteht im Wesentlichen aus einer Sonderwirtschaftszone, dem internationalen Tourismus und Investitionen in die Informations- und Kommunikationstechnologie. Der kürzlich in der Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie von Peter Dirksmeier publizierte Aufsatz „Regionalentwicklung in einem postkolonialen Inselstaat im Globalen Süden: eine empirische Analyse der Republik Mauritius mit Zensus- und Surveydaten“ analysiert, ob diese Strategien erfolgreich in der Verbesserung der Lebensbedingungen in Mauritius sind. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass lediglich der Informations- und Kommunikationssektor einen positiven Einfluss auf die Lebensbedingungen zeigt, während die Sonderwirtschaftszone und der internationale Tourismus einen schwachen negativen Einfluss aufweisen. Der Aufsatz folgert aus diesen Ergebnissen, dass die existierenden Regionalentwicklungspfade in Mauritius ambivalent sind und vorsichtiger politischer Anpassungen bedürfen, um das übergeordnete Ziel der Verbesserung der Lebensbedingungen auf der Insel zu erreichen.