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Neues Forschungsprojekt in der Wirtschaftsgeographie

InDUI- Innovationsindikatorik für den Doing-Using-Interacting-Mode von KMU

Unter Leitung von Professor Dr. Rolf Sternberg promoviert Tatjana Bennat seit Anfang Oktober zu dem neuen Forschungsprojekt „InDUI“, welches durch das BMBF finanziert wird.

Die aktuell verwendeten Messwerkzeuge von Innovationsanstrengungen decken lediglich den formalisierten Teil von Innovationsaktivitäten ab und ignorieren weitestgehend informelle Lern- und Wissensaustauschprozesse, welche besonders für klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) prägend sind. Innovationen entstehen hier oftmals im Doing-Using-Interacting-Mode (DUI-Modus), der informelle, nicht FuE-getriebene Lernprozesse und den Austausch von impliziten Erfahrungswissen beschreibt, welche spezifische Problemlösungen im regulären Produktionsprozess, meist in enger, regionaler Interaktion mit Kunden und Zulieferern, hervorbringen.

Ziel des Projektes ist es daher ein Indikatorenset zu entwickeln, das den Innovationsoutput von KMU messbar macht, deren Innovationen besonders durch den DUI-Modus charakterisiert sind.

Das Projekt wird im Verbund mit der Universität Jena, geleitet durch Prof. Dr. Cantner, und Universität Göttingen, geleitet durch Prof. Dr. Bizer, durchgeführt und basiert auf einer Kombination qualitativer und quantitativer Methoden. Im Reallabor Hannover werden qualitativ Daten zu DUI-Innovationen in KMU dieser Region, dem regionalen Innovationsnetzwerk und Wissens-Spillover-Effekten erhoben.